»Wir müssen darüber verhandeln, wie das ERA Leistungsentgelt gerechter werden kann«
Das Leistungsentgelt: Schlossallee oder Badstrasse?
Das Unternehmen sieht ein, dass beim ERA-Leistungsentgelt nicht alles rund läuft und will Gespräche mit dem Betriebsrat führen.
Das ist gut so. Dieser Schritt ist dringend notwendig. Die Unruhe in der Belegschaft ist unüberhörbar. Es ist unfair, dass durch eine einseitige Veröffentlichung des Unternehmens Druck auf den Betriebsrat erzeugt werden soll.
Wir lassen uns durch solche »Taschenspielertricks« nicht beeindrucken!
Mit der Veröffentlichung von Zwischenständen und Absichtserklärungen haben sich Herr Coers und Herr Jobmann keinen Gefallen getan. Was soll die Belegschaft damit anfangen? Die Reaktion der Beschäftigten zeigt, dass diese Interpretation des Unternehmens von »Leistung soll sich lohnen« keine Motivation sondern Frustration erzeugt. Dieser Fehler muss korrigiert werden. Das entspricht nicht dem, was der Tarifvertrag sagt!
Wie geht es jetzt weiter? Mit dem bestehenden Leistungsentgelt provoziert das Unternehmen eine Leistungskonkurrenz unter den Beschäftigten. Der Betriebsrat will eine Verbesserung des ERA-Leistungsentgelts verhandeln. Wir werden dabei auch über »Grundsätzliches« reden müssen. Wir brauchen ein ERA-Leistungsentgelt, daß die Beschäftigten als gerecht empfinden. Wir wollen ein Leistungsentgelt, das transparent und nachvollziehbar ist.
Die Personalpolitik des Unternehmens wird maßgeblich von handelnden Personen bestimmt. Anfang September wird es einen neuen Personalchef geben. Wir sind zuversichtlich, dass einige der festgefahrenen Positionen dann vernünftig gelöst werden können! |